Kopftext
Wesentlicher Bestand von News sind Nachrichten. Das Wort verweist darauf, dass Informationen einen erhöhten Wert bekommen, wenn man sich nach ihnen richten kann. Texte, die ich hier vorstelle, haben vor allem Gebrauchswert - für Journalisten und für alle, die wissen wollen, wie das funktioniert, mit Informationen Öffentlichkeit zu erreichen. Außerdem berichte ich über einige mir aktuell wichtig erscheinende Einmischungen in öffentliche Angelegenheiten und stelle literarische Texte ein, die sich auf aktuelle Entwicklungen beziehen. Eine Übersicht gibt es in der Rubrik Skripte.

 

 

Das Bienenhaus - nicht nur ein Hobby

Im Sommer 2016 haben wir einen Förderverein gegründet, um das Bienenhausprojekt meiner Tochter Anna-Lisa in der Schaumburger Waldimkerei mit seinen wissenschaftlichen, kulturellen und bildenden Potenzialen für die Öffentlichkeit zu erschließen. Der wunderbare Tempel, der da im Schaumburger Land nahe der A 2 am Hang des Bückebergs in einer lieblichen Landschaft entsteht, ist wirklich staunenswert, architektonisch und ästhetisch etwas Besonderes, vor allem aber dazu angetan, die Botschaften kennen zu lernen, die Bienen gerne preisgeben, wenn man sich auf sie einlässt, also ihre Nähe sucht. Im nachfolgenden pdf beschreiben Bilder und Texte dieses Naturdenkmal der Intelligenz und der Ästhetik.

Mich beschäftigt vor allem, was wir im Zusammenleben von Bienen und Menschen über die unterschiedlichen evvolutionären Konzepte der Intelligenz von Bienen und Menschen lernen können. Dazu habe ich mich ein wenig in die naturwissenschaftliche Literatur eingelesen, um die dort referierten Erkenntnisse in meine Sprache des Verstehens zu übersetzen. Besonders habe ich mich auf die Arbeiten des fantastischen Bienenforschers Prof. Dr. Randolf Menzel bezogen. Der so entstandene Text ist ebenfalls als pdf angehängt und zum Lesen empfohlen.

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40 Jahre Journalistik in Dortmund

40 Jahre sind es her, dass der Modellstudiengang Journalistik in Dortmund gegründet wurde und ein Institut entstand, das heute zu den Glanzlichtern der TU Dortmund gehört. Von 1978 bis 2008 habe ich dazu beigetragen, dass die zahlreichen Startschwierigkeiten, auch Barrieren in den Redaktionen überwunden werden konnten. In erster Linie waren es aber unsere Studierenden und Absolventen, ihre journalistischen Karrieren und ihr Engagement, die den Erfolg des Instituts bewirkt haben. Aus Anlass des Jubiläums hat mich Reiner Mannheims, Absolvent des ersten Studienjahrgangs, interviewt. Hier das Interview Im Wortlaut:

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Integration durch den Aufbau öffentlicher Kommunikationsstrukturen

Nach Monaten teilweise chaotischer Abläufe in der Aufnahme und Integration der vielen Flüchtlinge arbeite ich an einem neuen Konzept, wie eine verbesserte Kommunikation gefördert werden kann, wie uns aber auch die Menschen näher gebracht werden können als in der allgemeinen Medienkommunikation, die den standardisierten redaktionellen Abläufen folgt. In Berlin will ich ein neues Pilotprojekt aufbauen.

Das Pilotprojekt verbindet gezielt Bildungsarbeit mit praktischen Anwendungen in einem relevanten und aktuellen Praxisfeld. Das Projekt wird modellhaft dazu beitragen,

-   erkennbare Schwachstellen im Alltag der Bewältigung der Ankunftsflüchtlinge in Berlin zu vermindern,

-       Brückenfunktionen zwischen der allgemeinen Öffentlichkeit und den Teilöffentlichkeiten der einwandernden Gruppen publizistisch zu erschließen,

-       die Integration durch den Aufbau kollektiver Kommunikationsstrukturen zu stärken,

-       die Bildungsarbeit für öffentliche Kommunikationsberufe neuen gesellschaftlichen Herausforderungen anzupassen,

-       Ziele der Sprach- und Integrationskurse modellartig mit berufsbezogenen Orientierungen zusammenzufassen.

Das auf Praxis und Produktion ausgerichtete Projekt folgt den allgemeinen Hypothesen der Wissenschaft und wendet Kommunikationsmodelle an für die Erzeugung von Integrationseffekte in polarisierenden gesellschaftlichen Entwicklungen. Es ist wissenschaftlich fundiert (Anlage).

Das Projekt ergänzt das bürgerschaftliche Engagement im Umfeld der Flüchtlingsbetreuung und effektiviert dieses durch dauerhafte (professionelle) Kommunikationsstrukturen. Es wird deshalb durch den „Verein Bildung und Vielfalt“ gefördert, der Projekte des Berliner „Bildungswerks in Kreuzberg“ (BWK) unterstützt.  Es wird in enger Abstimmung mit den „Neuen Deutschen Medienmachern“ entwickelt, die wesentliche Expertisen beitragen können. Die Infrastruktur für seine Durchführung ist im BWK gegeben.

 

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