Kopftext
Erst im Austausch zwischen Menschen, die sich kennen und auf ein gemeinsames Thema beziehen, werden die Perspektiven deutlich, in denen Wahrnehmung und Wahrgenommenes zusammen fließen. Menschen hinter einer Aussage interessieren mich genauso wie die Aussagen selber. Ohne einem besonderen Maßstab zu beachten, stelle ich hier das eine oder andere Zeugnis dieser zwischenmenschlichen Kommunikation in meinen Blog.

 

 

Wie ein guter Rotwein

Natürlich weiß ich, wer hinter Nefertari68 steckt. Bei Amazon hat sie eine Rezension hinterlassen, die so schön ist, dass sie hier verewigt werden muss.

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Ein Verriss

Peter Zwey, den ich nicht kenne, hat mir eine Mails geschrieben, die mich sehr neugierig gemacht hat:

 „ich möchte Ihnen gar nicht verheimlichen, dass ich mich heute auf meinem Blog:  www.peterzwey.blog.de <http://www.peterzwey.blog.de>  mit Ihnen auseinandergesetzt habe unter dem Titel "Das gesellschaftliche Wesen-ein Gespenst". Mit Kritik und Ironie versteht sich. Ich bin anno 68 vier Jahre jünger als Sie gewesen. Ich bin einen anderen Hohlweg entlang gegangen. Ich habe mich von der sozialen Ideologie des Materialismus sehr entfernt. Ich glaube Sie sitzen in ihren Texten einer Metaphysik auf, die Sie für puren Realismus halten. Nichts desto trotz: schöne Grüße...“

 Das interessiert mich, weil Peter Zwey eine gänzlich andere Möglichkeit der Selbstbehauptung vorstellt, die aus Geschichte stammt, die wir gemeinsam haben. Ich will mich zunächst nicht rechtfertigen oder verteidigen. Ich respektiere, was im Grundsatz unvereinbar nebeneinander steht. Deshalb, lieber Peter Zwey, vielen Dank. Und hier nun der ganze Beitrag aus seinem Blog www.peterzwey.blog.de , in dem zu stöbern ich sehr empfehlen möchte:

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Zu lesen empfohlen

Michael Kroemer rezensiert mein Buch 8und60 in den djv-news:

Ulrich Pätzold, ehemals langjährig im DJV aktiver Journalistikprofessor, hat ein Buch geschrieben: „8und60 – Notizen im Alter“ liefert auf 360 Seiten Aufzeichnungen aus nur zwei Jahren, 2011 und 2012, den ersten beiden nach seiner Emeritierung an der Universität Dortmund. Pätzold hat sein 68. Lebensjahr dazu genutzt, nahezu täglich Aufzeichnungen zu schreiben, Beobachtungen und Gedanken zu allgemeinen aktuellen Themen und zu persönlichen Erlebnissen zusammengetragen und dabei zahlreiche biografische Reflexe entdeckt, viele, die mit dem Erleben jener Zeit zusammen, die pauschal als „die 68er“ bezeichnet wird. Das Buch ist ab 18. Dezember im Handel.

Ulrich Pätzold: „Schon lange beschäftige ich mich mit der Frage, wie die 68er Jahre des vorigen Jahrhunderts, in denen ich studiert und wesentliche berufliche Prägungen erhalten habe, mein Leben beeinflussen. Einstellungen, Wahrnehmungen, Ausdrucksweisen, Gedanken und Gefühle sind auch heute noch eingebettet in die soziale und kommunikative Dynamik, die um 1968 aufgebrochen war. Heute sehe ich die Welt ganz anders als damals. Für mein 68. Lebensjahr hatte ich mir vorgenommen, aus diesen Spiegelungen nach aktuellen Ereignissen und Erinnerungen und Gefühlen zu suchen. Das habe ich mit journalistischer Gewissenhaftigkeit ein Jahr lang getan.“

Das Buch werde nicht nur diejenigen interessieren, die in der gleichen Zeitspanne alt geworden sind. Es sei auch ein Dokument für jüngere Menschen. Uli Pätzold: „Deshalb bin ich selbstbewusst überzeugt, ein Buch geschrieben zu haben, das in die Öffentlichkeit gehört.“

Ulrich Pätzold war seit Ende der 1970er Jahre Professor an der Uni Dortmund, wo er den Studiengang Journalistik wesentlich mit aufbaute. Parallel wirkte er viele Jahre als Direktor des Journalistenzentrums „Haus Busch“, Hagen, später als Vorstandsvorsitzender der Trägergesellschaft. In diesen Funktionen hat er mehrere Generationen von Journalistinnen und Journalisten geprägt. Viele Jahre gehörte er außerdem dem Vorstand des DJV-Bildungswerkes an und hat viele Grundsatzpapiere des DJV maßgeblich mit formuliert. Seit seiner Emeritierung lebt Pätzold in Berlin.