Kopftext
Wesentlicher Bestand von News sind Nachrichten. Das Wort verweist darauf, dass Informationen einen erhöhten Wert bekommen, wenn man sich nach ihnen richten kann. Texte, die ich hier vorstelle, haben vor allem Gebrauchswert - für Journalisten und für alle, die wissen wollen, wie das funktioniert, mit Informationen Öffentlichkeit zu erreichen. Außerdem berichte ich über einige mir aktuell wichtig erscheinende Einmischungen in öffentliche Angelegenheiten und stelle literarische Texte ein, die sich auf aktuelle Entwicklungen beziehen. Eine Übersicht gibt es in der Rubrik Skripte.

 

 

Essay-Journalismus

Der Beitrag (s.u. PDF) behandelt eine journalistische Darstellungsform, die in den Lehrbüchern nur beiläufig erörtert wird. Dabei bekommt diese einstmals dem Feuilleton zugeordnete Darstellungsform im modernen Journalismus zunehmende Bedeutung, da sie eng verbunden ist mit dem Autorenjournalismus, in dem aktuelle Ereignisse in Themenfelder gestellt werden, die Darstellungen und Deutungen verbinden. Mit Essays wird nicht nur der Meinungsjournalismus angereichert. Essays erfüllen in hohem Maße auch Orientierungsfunktionen des Journalismus. Dank seiner stark im Subjekt des Journalisten verankerten Aussagedimensionen ist er eine Grundform im Web geworden. Blogger sind zum großen Teil die Essayisten der Neuzeit geworden und repräsentieren in ihrer Gesamtheit Flaneure der Zeitgeschichte.

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Kurdistan - der Beachtung wert

Ende März, Anfang April war ich mit meinem Freund Jürgen Hoppe, ehemaliger WDR-Redakteur, auf Einladung des Parlaments in Kurdistan, der vollständig selbstständigen Region im nördlichen Irak. Wir waren da nicht zum ersten Mal. Nach dem Krieg 2003-2004 hatten wir dort mit Freunden und Journalisten das Projekt "Pressefreiheit" aufgebaut. In ihm wurde die unabhängige Nachrichtenagentur AKnews gegründet, ein Leuchtturm der Pressefreiheit weit und breit in den Regionen des Nahen und Mittleren Ostens. Sie ist im vorigen Jahr in die Insolvenz gegangen, gescheitert an einem Mediensystem, in dem Loyalität gegenüber Parteien und Organisationen immer noch mehr gilt, als der ungefärbte Blick auf die Vielseitigkeit von Ereignissen und Entwicklungen. Unser Interesse in diesem Jahr galt der Frage, wie kann man einen freien Medienmarkt aufbauen - fast schon ein wenig schizophren angesicht der Entwicklungen in unserem Lande, in dem wir die Kaltschnäuzigkeit zu ertragen haben, wie manche Medienunternehmer mit diesem freien Markt umgehen.

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Vieles ändert sich, aber wie? - Ein Beispiel für die Defizite in der Wissenschaft

Am 05.03.2013 veranstaltete der WDR in Dortmund eine öffentliche Podiumsdiskussion vor großem Publikum über das Thema "Meine Zeitung muss bleiben. Wie werden wir uns künftig lokal informieren?" An ihr habe ich teilgenommen. Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und ist im Internet anzuschauen unter:

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2013/03/05/wdr5-stadtgespraech.xml

Auf dem Podium saß auch Christian Nienhaus, Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe, die sich nun wohl Funke-Mediengruppe nennt. Aus diesem Medienhaus kommt auch die Westfälische Rundschau, deren redaktionelle Abschaffung Grund für die Veranstaltung war. Die Aussagen des Geschäftsführers über die publizistische Vielfalt empörten. Als Wissenschaftler musste ich mir eingestehen, dass es mir nicht gelingt, meine Empörung empirisch zu begründen. Es gibt da ein auffallendes Deftzit in unserer Wissenschaft. Das habe ich zum Anlass genommen, für unser Fachjournal "Journalistik Journal" einen Beitrag zu schreiben, in dem ich mich mit der jüngsten Geschichte der Westfälischen Rundschau und der Unfähigkeit der Wissenschaft beschäftige, zu ihrer Interpretation Wissen beizutragen. Der Beitrag wird im April 2013 erscheinen siehe:

www.http://journalistik-journal.lookingintomedia.com/

 

 

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