Kopftext
Wesentlicher Bestand von News sind Nachrichten. Das Wort verweist darauf, dass Informationen einen erhöhten Wert bekommen, wenn man sich nach ihnen richten kann. Texte, die ich hier vorstelle, haben vor allem Gebrauchswert - für Journalisten und für alle, die wissen wollen, wie das funktioniert, mit Informationen Öffentlichkeit zu erreichen. Außerdem berichte ich über einige mir aktuell wichtig erscheinende Einmischungen in öffentliche Angelegenheiten und stelle literarische Texte ein, die sich auf aktuelle Entwicklungen beziehen. Eine Übersicht gibt es in der Rubrik Skripte.

 

 

Journalistik

Die Versuche, eine Wissenschaft über den Journalismus zu entwickeln, gehen bis zum Beginn des letzten Jahrhunderts zurück. Die Haltung der meisten Journalisten gegenüber solchen Versuchen blieb indifferent bis ablehnend. Erst in der Mitte der 70er Jahre sind eigenständige Fächer der Journalistik entstanden, in denen vor allem die hochschulgebundene Journalistenausbildung aufgebaut wurde. In diesem Beitrag begründe ich, warum es in der Verbindung von Forschung und Lehre eine eigenständige Fachdisziplin Journalistik geben muss.

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Michael Kroemer - Freund und Journalist

Mit Michael Kroemer verbindet mich eine Jahrzehnte lange Freundschaft. Er war als Landesvorsitzende der prägende Persönlichkeit des DJV (Deutscher Journalistenverband) in Nordrhein-Westfalen. Der Pressesprecher der Bergischen Universität Wuppertal wurde nun in den "Ruhestand" entlassen. Es gab eine große Akademische Abschiedsveranstaltung. Auf ihr habe ich folgende Rede als "Weggefährte" gehalten:

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Manfred Buchwald gestorben

Mit dem Alter häufen sich die Situationen, in denen die Nachrichten kommen: „....gestorben.“ Mit dem Tode von Freunden und Bekannten wird das eigene Leben enger. Ich finde mich in einer neuen kommunikativen Rolle wieder, schreibe Nachrufe oder muss Trauerreden halten.

Manfred Buchwald war in vielen Büros zu Hause. Im Journalismus ist er hoch aufgestiegen bis in das Amt eines Intendanten. Stets begleitete ihn eine Zeichnung. Sie stammt aus dem an Karikaturen so reichen 19. Jahrhundert. Ein Journalist wird gefragt, welche Gesinnung er vertrete, welche Tendenzen er verfolge? „Ich kämpfe für Freiheit, Recht, Liebe, Kost und Logis.“

Manfred Buchwald liebte solche klaren tiefsinnigen Aussagen. Im Fernsehen konnte man Anfang der 80er Jahre den Chefredakteur der ARD-Tagesthemen Manfred Buchwald oft als sprachgewitzten Moderatoren erleben. Aus jener Zeit stammt ein weiterer Leitspruch von ihm: „Ein Journalist ist nicht gut, wenn er rot oder schwarz ist, sondern er ist gut, wenn er Journalist ist.“ Da war er Bundesvorsitzender unseres DJV von 1978 bis 1983, nachdem er vorher von 1971 bis 1978 den DJV-Landesverband Rheinland-Pfalz geleitet hatte.

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